Testbericht: Kärcher WD 3 S V-17/4/20
Der Kärcher WD 3 ist kein Wohnzimmer-Staubsauger — und das soll er auch nicht sein. Als Nass-Trocken-Sauger für Werkstatt, Keller, Garage oder Balkon ist er eine eigene Kategorie, die kein Akku-Staubsauger dieser Welt ersetzen kann.
Nass und Trocken — Unschlagbare Vielseitigkeit
Kein Akku-Staubsauger, kein Bodenstaubsauger kann Flüssigkeiten aufsaugen. Der Kärcher WD 3 kann. Ob überschwemmter Keller, umgekippter Eimer in der Garage oder feuchter Schutt auf der Baustelle — der 17-Liter-Behälter schluckt alles. Zwischen Nassansaugung und Trockensaugung wechselt man per Filterwechsel in zwei Minuten.
Gebläsefunktion
Wenig bekannt: Der Kärcher kann auch blasen. Mit dem Anschluss am Ausgang wird er zum Laubbläser — nützlich für Terrasse, Einfahrt oder zum Ausblasen verstaubter Werkzeugschubladen.
Für wen?
Der WD 3 ergänzt im idealen Zuhause einen Hauptsauger (Akku oder Boden) für Alltagsreinigung. Er steht in der Garage und wird herausgeholt, wenn der Alltags-Staubsauger an seine Grenzen stößt: Holzspäne, Bauschutt, nasse Flecken, Tiereinstreu. Für genau diese Situationen gibt es nichts Besseres unter 60 Euro.
Fazit
Für rund 60 Euro bekommt man mit dem Kärcher WD 3 ein unentbehrliches Werkzeug für alle Reinigungsaufgaben jenseits des normalen Wohnraums. Nicht als Hauptstaubsauger geeignet — aber als Ergänzung in jedem Haushalt mit Garten, Werkstatt oder kleinen Kindern absolut empfehlenswert.