Testbericht: Nextbase Piqo 2K
Die Nextbase Piqo 2K ist der Empfehlung für Einsteiger, die eine Dashcam hauptsächlich zur rechtlichen Absicherung wollen — ohne großes Budget einzusetzen. Bei 123 Euro bekommt man 2K-Auflösung, GPS-Daten und ein ultrakompaktes Gehäuse, das hinter dem Rückspiegel praktisch unsichtbar ist.
Bildqualität
2560 × 1440 (2K/QHD) ist für die meisten Alltagssituationen ausreichend: Kennzeichen lassen sich bis etwa 60–80 km/h klar lesen, Fahrspuren und Verkehrszeichen sind eindeutig erkennbar. Für Hochgeschwindigkeitsfahrten auf der Autobahn (>130 km/h) ist 4K besser geeignet. Der Sensor ist kein Sony STARVIS 2 — Nachtaufnahmen sind akzeptabel, aber nicht klasse-führend.
Kompaktheit
Das Gehäuse mit 68 × 45 × 35 mm ist das kleinste in unserem Test. Mit dem mitgelieferten Klebehalter sitzt die Kamera so nah am Rückspiegel, dass sie aus dem Fahrzeuginnenraum kaum sichtbar ist und die Sicht nicht einschränkt.
Einrichtung
Die Nextbase App führt durch die Einrichtung in unter 5 Minuten. WLAN-Verbindung funktioniert stabil für Clip-Downloads und Einstellungen. GPS-Kalibrierung nach der ersten Nutzung dauert 2–3 Minuten.
Fazit
Die Nextbase Piqo 2K ist für Käufer geeignet, die ihre erste Dashcam kaufen, einen klaren Budgetrahmen haben und nicht zwingend auf 4K angewiesen sind. Als alleinige Frontdashcam für Stadtverkehr und gelegentliche Autobahnfahrten ist sie vollständig ausreichend.